Samstag 1

 

Konfisamstag für den Konfirmand*innen-Jahrgang 2022/2023 zum Thema Glaubensbekenntnis: Mit den teamer*innen und Diakonin Selma Conzendorf  diskutieren: "An was glaubst du? Was ist dir wichtig am Glaubensbekenntnis? Und wie formulierst du dein eigenes?" - Aber auch aktiv werden: An diesem Sasmtag war auch noch CleanUpDay: Die Konfis haben zwei große Säcke voll Müll in Aerzen gesammelt. Selma Conzendorf ist sich sicher: Ihr seid klasse!

Die Wölflinge der Eversteiner Löwen warten mit Nils, Maiken, Fabian und Björn beim zweiten Bezirkswölflingtag des Bezirks Süntel im Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP). Zwölf Wölflinge von den Eversteienr Löwen aus Aerzen haben teilgenommen.

Samstag 2

Mehr Fotos auf Fecebook.

 

 

fair 1
 
Die evangelische Jugend Aerzen machte sich Gedanken zu Fairness. Was läuft in unsere Gesellschaft schief?
Klimawandel, Rassismus, ungleiche Behandlung von Männern und Frauen. Viele Aspekte haben die Jugendlichen in den Blick genommen und stellen fest: „Oft sind die Leittragenden andere als die Verursachenden. Das ist ungerecht!“
Auf Grund der Hautfarbe, des Geschlechts, des Namens, der Religionszugehörigkeit oder sonst irgendetwas be- und verurteilt zu werden, schmerzt.
Wie gut, dass wir dann wissen: Ein Mensch sieht, was vor Augen ist, Gott aber sieht das Herz an. So können wir von uns einsetzten für mehr Fairness in unserer Gesellschaft.
 
fair 2
 
 
 

„Ruf 112!“: Das war der Tipp, dra ich am Samstag in der Kirchengemeinde herumgesprochen hat und gesungen wurde. Für die Teamerinnen und Teamer der Syltfreizeit galt es, die Kenntnisse über „Erste Hilfe“. Unter Leitung des DRK Weserbergland versierte Kräfte lernten die Teamerinnen und Teamer, wie im Notfall ein Verband anzulegen ist, wie die „stabile Seitenlage“ wirklich aussieht und wann die zu versorgende Person doch besser auf dem Rücken liegt und die Füße hochgelegt werden. Wichtigste Botschaft blieb: Es ist gut, wenn Du helfen kannst, aber die beste Hilfe ist: Ruf 112. Verbände legten sie dabei an sich selbst an - an Kopf, Bein und Hand... 

Ruf 112 1

Zum Kurs waren Jugendliche eingeladen, die beim Jugenddienst des Kirchenkreises Hameln-Pyrmont ihren Gruppenleiterkurs absolviert haben und, um dies zu vervollständigen, auch noch einen „Erste-Hilfe-Kurs“ brauchten.

 

Musical mit ähnlicher Botschaft

„Im Notfall Ruf 112“ – das sangen am Nachmittag auch die Mitglieder des Jugendchores Bad Pyrmont unter Leitung von Hannelore von der Heide. Erzählt wurde die Geschichte von Lazarus, der mit schweren Herzbeschwerden ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Seine Schwestern Maria und Martha hoffen, dass ihr Freund Immanuel schnell komme. Sie vertrauen darauf, dass er Lazarus heilen kann.

Ruf 112 3

Die Schwestern erinnern sich an die letzte Begegnung, als viele im Garten von Maria, Martha und Lazarus zusammengesessen sind und über Gott und die Welt diskutiert haben – nur Maria war ständig unterwegs, versorgte die Gäste mit Essen und Trinken. Irgendwann beschwerte sie sich bei Immanuel, dass Martha sie nicht unterstütze, doch Immanuel zeigte, ihr, wie gut es sei dabei zu sitzen und mitzureden. Für Martha war Immanuel ein guter und wichtiger Freund. Als Lazarus starb beschwerten sich alle, dass Immanuel nicht rechtzeitig gekommen ist und die Schwestern enttäuscht habe. Doch Martha stand zu ihrer Freundschaft: Immanuel, kam und erweckte Lazarus zu neuem Leben.

Ruf 112 4

Auch in einem Song dieses Musicals klar die Botschaft: Im Notfall rufe 112!

Begeisternd das Musical des Jugendchores, die dabei erstmalig von Popkantor Marco Knichala begleitet wurden. Die Jugendlichen, darunter Mara Krafft aus Aerzen (unteres Bild, recht), überzeigten mit ihren Stimmen und ihrer Begeisterung... 

ruf 112 5

... aber noch mehr mit der biblischen Botschaft, die sie in modernes und poppiges Gewand brachten.

ruf 112 7

 

 

Pfingststimmung überall in Aerzen ud drumherum - Menschen aus Aerzen feiern, spielen, toben und entdecken neu die Gemeinschaft miteinander, untereinander und ganz bestimmt auch mit neuen und anderen Menschen: Gottes Geist weht. Pfingststimmung mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Täuflingen und allen, die sich begeistern lassen.

 

Pfingsten 2022 1

 

Taufe begeistert

Begeistert waren 34 Kinder und ein zwölfköpfiges Team beim Kinderbibeltag der Region Aerzen, Groß Berkel und Hemeringen-Lachem. Sie waren alle gemeinsam Feuer und Flamme rund um das Gemeindehaus in Hemeringen und in der Kirche - soe erlebten dort die Pfingstgeschichte neu: Der Heilige Geist erfüllte damals die Freundinnen und Freunde von Jesus. Durch Brausen und Flammen wurde er spürbar, sichtbar und hörbar. Durch Worte, die alle Zuhörenden verstanden, obwohl sie verschiedene Sprachen sprachen, hörbar.

Pfingsten 2022 3

Für die teilnehmenden Kinder hieß das: Gestärkt vom leckeren Mitbring-Buffet spielten, tobten und bastelten alle Kinder im Gemeindegarten in Hemeringen. Mit bunt bemalten Müslischalen, einem Holzfisch und einer Feuerflamme aus Pappe und Kreppband gingen die Kinder glücklich nach Hause, nachdem sie in der Kirche den Abschluss gefeiert haben.

Pfingsten 2022 2

 

"Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt"

Pipi Langstrumpf nahmen sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem VCP-Bezirk Süntel zum Vorbild und erlebten mit über 200 Ofadfinderinnen und Pfadfinder nach zwei Jahren Corona-Pause ein begeisterndes Pfingstlager. Mit dabei über 20 Pfadfinderinnen und Pfadfinder vom Stamm Eversteiner Löwen aus Aerzen, begleitet von Ira, einer Pfadfinderin aus der Ukraine.

Pfingsten 2022 4

Die neuen Wölflinge aus Aerzen bekamen, nachdem sie im Pfarrgarten gelernt haben, eine Jurte zu bauen, ein Lagerfeuer verantwortlich u machen und ihren Messerführerschein erworben haben, ihr erstes Pfadfindertuch und genossen die Tage im Pfingstlager.

 

Gottes Geist widerspricht und ermöglicht das Leben

Pfingsten 2022 5

Gottes Geist reißt alle heraus aus dem Klein-Klein des eigenen Lebens und wirkt in jedem Einzelnen und jeder Einzelnen dort, wo er Herzen berührt, den Verstand und die Hände lenkt: „Wo wir für Gottes Sache brennen und diese Welt mit ihrer alltäglichen Todesnähe nicht verloren geben,“ wirke Gottes Geist. So klang die Botschaft im Gottesdienst am Pfingstsonntag, in dem die Kinder nicht nur auf den Gängen einander näher kamen, sondern Alena-Joline, Justus und Emil auch getauft wurden.

 

Pfingsten – das Fest für die Weltveränderer

Pfingsten ist was für Leute, die auch noch mit dem rechnen, was völlig abgedreht oder durchgedreht ist, denn durch Pfingsten wird die Kirche und die Kirchengemeinde sehr lebendig. In so einer geistbegabten und damit grenzenlos vielfältigen Gemeinde wird nicht jedem und jeder alles gefallen, doch manches werden wir lieben, anderes verrückt finden und manches vielleicht sogar falsch. Aber der Geist wird wehen. Die Geistkraft wirkt und verändert – und das werden alle gemeinsam aushalten und werden sich gegenseitig aushalten: Die Stillen und die Lauten, die Erneuerer und die Bewahrer, die Traditionalistinnen und die, die voran gehen – und die konfessionell Gebundenen und die mit ganz unterschiedlichen Arten zu glauben… Für die anstehenden Veränderungen durch Gottes guten Geist haben viele sich am Pfingsmontag gestärkt bei Brot und dem Saft der Trauben.

Pfingsten 2022 6

 

Altdorffestival in Aerzen

Das Leben tobte zudem in Aerzen rund um den Marktplatz: Altdorffestival zu Gunsten der „Kleinen Herzen“. Hier viele Fotos von den Aktionen rund um den alten Marktplatz.

Pfingsten 2022 7

 

Gottes Geist bewegt, schafft Vielfalt und Leben ... 

Und wenn dann jemand denkt: Wenn alle an anderen Orten gefeiert, gelebt, getobt, gezeltet und gesungen haben, dann war es im Gemeindehaus still. Weit gefehlt: Im Gemeindehaus hat Silvia Büthe vom Jugenddienst des Kirchenkreises Hameln-Pyrmont die Freizeit, die im Sommer in Ameland stattfinden soll, vorbereitet. Mehr dazu hier.

 

 

Friedenslicht I

 

In Bethlehem wurde es von dem neunjährige Palästinenser-Mädchen Rianna Danho in der Geburtstgrotte entzündet, mit dem Flugzeug nach Österreich gebracht und dort von einem elfjährigen Jungen der Jugendfeuerwehr Gmunden weiter durch Europa verteilt. Der Ring der Pfadfinder*innen - "Pfadfinden in Deutschland" brachte die Flamme nach Hannover, wo Pfadfinderinnen und Pfadfinderaus Aerzen, die Eversteiner Löwen (VCP) das Licht abholten, um es Im Gottesdienst am 4. Advent weiter zu verteilen. 

Friedenslicht II

 

Schon zu Beginn des Gottesdienstes wurde mit der Flamme, die mehr als 4.000 Kilometer hinter sich gebrachte hatte. alle vier Kerzen am Adventskranz entzündet:

Wir sagen euch an den lieben Advent. Sehet, die vierte Kerze brennt! Gott selber wird kommen, er zögert nicht, auf, auf, ihr Herzen, und werdet licht! Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr! Schon ist nahe der Herr.

Auch wenn in dem Gottesdienst pandemiebedingt nicht gesungen werden durfte, Kirchemusiker Martin Winkler intonierte die Musik so, dass es die Herzen berührte, die miteinander feierten  - auch das Adventslied, dessen Meldoie auf ein Gedicht von Jochen Klepper (* 22. März 1903 in Beuthen an der Oder, Landkreis Freystadt, Provinz Schlesien; † 11. Dezember 1942 in Berlin durch Siuizid zusammen mit seiner Frau und einer seiner beiden Stieftöcher. Beide Frauen waren Jüdinnen und sie wollten gemeinsam so der Verfolgung und der Ermordung durch die Nazuis entgehen):

Gott will im Dunkel wohnen und hat es doch erhellt. Als wollte er belohnen, so richtet er die Welt. Der sich den Erdkreis baute, der lässt den Sünder nicht. Wer hier dem Sohn vertraute, kommt dort aus dem Gericht.

Friedenslicht III

 

Im Mittelpunkt des Gebets, bei dem die migebrachten Kerzen und Lichter an der Flamme des friedenslichtes entzündet wurden, war ein Sacro-Pop-Song von 1975: 

Wer denkt da an Frieden?
Wer denkt an Shalom?
Wer denkt da an Frieden?
Wer denkt an Shalom? 
Wir knüpfen aufeinander zu,
wir knüpfen aneinander an,
Wir knüpfen miteinander,
Shalom, ein Friedensnetz!

Ein Netz des Friedenslichtes knüpften die Menschen, die in Aerzen miteinander Gottesdienst feierten... 

Friedenslicht IV