Erntekrone 1

 

Das Erntedankfest in der Kirchengemeinde Aerzen rückt näher: Wir feiern Erntedank zuerst am 3. Oktober auf dem Hof von Familie Pettig in Reinerbeck mit einem Gottesdienst dort um 10 Uhr. Zwei Wochen später findet ein nachmittäglicher Erntedankgottesdienst mit anschließendem Kaffeetrinken im Dorfgemeinschaftshaus in Grupenhagen statt: am 17. Oktober um 14 Uhr.

Für das Erntedankfest haben die Landfrauen jetzt schon die neue Erntekrone gebunden, nachdem im Sommer dafür schon die Ähren geschnitten wurden - die Erntekorne wird sicher ein ganz besonderes Schmuckstück im Erntedankgottesdienst.

 

Erntekrone 2

 

Doch nicht nur die große Erntedkorne für den erntedankgottesdienst binden die Landfrauen, sondern auch - wie in jedem Jahr - schmucke Erntkränze für zu Hause. Am Freitag, 24. Oktober, bieten die Landfrauen die Kränze auf dem Markt in Aerzen direkt bei der Marienkirche zum Kauf an.

 

Erntekrone 3

 

Weil die Ernte - auch wenn sie in manchen Bereichen nicht so gut ausgefallen ist, wie gewünscht - nicht nur ein Anlass zum Danken ist, sondern die Situation der Landwirte, der Höfe und der Familien auch Anlass zur Diskussion ist, lädt die Kirchengemeinde nach dem Erntedankfest in Reinerbeck am 3. Oktober am 7. Oktober zu einem "Freiraum Stammtisch" mit eienr Diskussion zum "Niedersächsischen Weg" zusammen mit Vetretern der Landwirtschaft und aus dem Naturschutz ein.

 

All Eure Sorgen werft auf Gott.
Er sorgt für Euch.
Suchet zuerst nach Gottes Reich und seiner Gerechtigkeit.
Dann wird Euch das Leben zufallen.
Darum seid unverzagt.
Gott begleitet euch.

Ein Jahr nach dem eigentlichen Termin wurde der Konfirmationen von 1970, 1960, 1955, 1950 und 1945 gedachten. Eingeladen waren die Konfirmandinnen und Oonfirmanden von damals - und viele sind gekommen und haben einen bunten Gotetsdienst gefeiert. Nach dem Gottesdienst sind die Jubelkonfirmandinnen und Jubelkonfirmanden nocn lang auf dem Kirchplatz zusammen gestanden und haben ihre Erinnerungen geteilt.

Konfirmandinnen 1945

Die Jubelkonfirmandinnen, die 1945 konfirmiert wurden - wenige Tage und Wochen vor Kriegsende...

Konfirmandinnen 1950

Vor siebzig Jahren konfirmiert - der Konfirmationsjahrgang 1950

Konfirmandinnen 1955

1955 konfirmiert - gekommen sind sieben Konfirmandinnen von damals - und ein Konfirmand.

Konfirmandinnen 1960

Vor dem Altar der Marienkirche - fünf Menschen, die 1960 konfirmiert wurden.

Konfirmandinnen 1970

Konfirmiert in bewegten Zeiten - der Konfirmationsjahrgang von 1970.

Dabk an all die, die mitgewirkt ahben, dass die Jubelkonfirmation mit dem Abendmahlsgottesdienst gelungen ist: Christina Ritter im Pfarrbüro, Heiko Wehrmann in der Küsterei, Katrin Lehrke an der Orgel, den Kirchenvorsteher*innen Steffi Probst, Jörn Preuß und Ullrich Händchen sowie der ehemaligen Kirchenvorsteherin Uschi Steinbach... 

Einschulungsgottesdienst 1

 

Gott segne jeden Schritt deiner Füße.
Gott segne jeden Strich, den deine Hände zeichnen, malen oder schreiben.
Gott segne deinen Weg durch die Schule.
Amen.

Auf weiten Raum stellt Gott die über 70 Erstklässler, die am Samstag ihren ersten Schultag in der Grundschule Aerzen mit einem Gottesdienst in der Hummetalsporthalle begonnen haben. Jeder Erstklässlerin und jedem Erstklässler wurde individuell der Segen Gottes zugesprochen - danach gingen die Schülerinnen und Schüler durch das Regenbogenzelt und bekamen einen Fußabdruck auf Samenpapier zum zu Hause einpflanzen.

 

Einschulungsgottesdienst 2

 

Zuvor hatte sich Pelle (nachfolgendes Bild) - gesprochen von Sabine Glesinski, der Leiterin des Kindergartens unter dem Lüningsberg - darüber gewundert, dass Christof barfuß in den Gottesdienst gekommen ist. Barfuß, so behauptete Christof, könne er so vieles besser spüren: "Barfuß kann ich viel besser den Boden spüren. ​​​​​​​Jeden Schritt fühle ich, wenn ich nackige Füße habe!"So erlebe er auch Gott und die Weite, die Gott uns schenkt.

Selma Conzendorf, Diakonin der Kirchengemeinde Aerzen, und Kirchenvorsteherin Alexandra Krafft beteten mit allen Psalm 31: "Du stellst meine Füße auf weiten Raum. ​​Gott, auf dich vertraue ich. Hilf mir, wenn ich dich brauche. Du stellst meine Füße auf weiten Raum."

 

Einschulungsgottesdienst 3

 

Alexandra Krafft erzählte, wie die späteren Freunde Jesu einmal dabei waren ihre Netze - denn sie waren Fischer - zu sortieren und zu flicken, als Jesus plötzlich vor Ihnen stand. Andreas, der Fischer vom See Genezareth hat sofort gewusst, dass jetzt etwas neues beginnt und sich an das alte Psalmwort erinnert gefühlt: "Du stellst meine Füße auf weiten Raum". Genauso sei es jetzt für die Ersklässlerinnen und Erstklässler: Es beginnt etwas Neues und Gott stellt ihre Füße auf weiten Raum.

 

Einschulungsgottesdienst 4

Einschulungsgottesdienst 5

 

Für diese neuen Wege brauchen die Kinder die richten Schuhe erzählten Selma Conzendorf, Alexandra Kraft, Sabine Glesinsiki, Schulleiter Thomas Krumschmidt und Pastor Christof Vetter und zeigten den Kindern Schuhe, die auf Baustellen gebraucht werden, Feuerwehrschuhe, schicke Schuhe, Wasserschuhe und Hausschuhe... Doch nicht nur die Schuhe müssten passen, sondern auch der Segen Gottes begleite die Kinder durch den Schulalltag - und deshalb standen die Schülerinnen und Schüler der neuen vier ersten Klassen an um vor dem Regembogenzelt gesegnet zu werden und durch das Regenbogenzelt zu gehen.

 

Einschulungsgottesdienst 6

Einschulungsgottesdienst 7

 

Musikalisch begleitete Kirchenmusiker Martin Winkler durch den Gottesdienst (links neben dem Regenbogenzelt): Lieder mit viel Bewegung und voller Zuversicht:

Vom Anfang bis zum Ende, hält Gott seine Hände über mir und über dir.
Ja, er hat es versprochen, hat nie sein Wort gebrochen: „Gaube mir, ich bin bei dir!“
Immer und überall, immer und überall, immer bin ich da!
Immer und überall, immer und überall, immer bin ich da!

 

Einschulungsgottesdienst 8

 

Die Kirchengemeinde Aerzen wünscht allen Erstklässlerinnen und Erstklässlern eine gesegnete Schulzeit und Gottes Nähe in all dem, was die Schulzeit bringt.

 

(Bilder: Niklas Gruse und Selma Conzendorf)

 

 

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Bei letzten Gottesdienst im August wurden nicht nur vier Kinder getauft, sondern die Kirchengemeinde hat auch abschied genommen von Julia schiebfach, die zum Abschluss ihrer Ausbildung zur Diakonin ein Jahr in der Kirchengemeinde Aerzen und im Krankenhaus in Hameln mitgearbeitet hat. Der Vorsitzende des Kirchenvorstands Ullrich Händchen hob in seinen Worten zum Abschied lobend verlor, dass die Kirchengemeinde gar nicht bemerkt hätte, dass sie eigentlich nur zur Hälfte in Aerzen dabei gewesen sei - Julia Aschnebach sei immer da gewesen, wenn man sie gebraucht hat, immer freundlich und ansprechbar.

 

Zu ihrem Abschied schreibt Julia Aschenbach im Gemeindebrief:

Im vergangenen Jahr bin ich für mein Anerkennungsjahr in die Kirchengemeinde nach Aerzen gekommen. Die Zeit verging durch die vielen Erlebnisse wie im Flug und meine Zeit ist hier nun bald wieder zu Ende.  Ich möchte mich bedanken, dass ich seit dem ersten Tag herzlichst aufgenommen wurde in der Gemeinde und ich bin glücklich darüber, dass ich trotz der Pandemie so eine schöne und vielfältige Arbeit mit vielen Begegnungen hier erleben durfte. 

Mein Weg führt mich nicht weit entfernt, denn für die kommende Zeit werde ich weiterhin im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont angestellt sein. Mein Arbeitsfeld wird nun die Altenheim- und Senior*innenseelsorge sein und ich freue mich auf die neue und herausfordernde Arbeit. 

Auf Wiedersehen!

Julia Aschenbach

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Hochwasser korr 

Glocken laden zum Gebet für die Flutopfer

Aerzen und Groß Berkel. Am Freitag laden die Glocken der Marienkirche in Aerzen und der St. Johannis-Kirche in Groß Berkel alle zum Gebet für die Opfer des Hochwassers in Rheinland-Pfalz, im Rheinland, in Bayern und Sachsen ein. Die Pastoren Simon Pabst und Christof Vetter fordern die Menschen in den beiden Kirchengemeinden auf, wenn die Glocken um 18 Uhr läuten, in einem stillen Gebet zu Hause den Menschen zu gedenken, die durch den Starkregen und die Wassermassen, durch Schlamm und Unterspülungen existentiell bedroht sind oder Angehörige verloren haben. Zudem unterstützen die beiden Kirchengemeinden in der Not: Die Kirchengemeinde Groß Berkel hat schon beim Gottesdienst am vergangenen Sonntag fast 400 Euro gesammelt, die Kirchengemeinde Aerzen bei ihrem Gemeindenachmittag am Mittwoch über 700 Euro. Die Kollekten werden der diakonischen Unterstützung in den betroffenen Gebieten zur Verfügung gestellt.