Ort des Gottesdienstes verlegt

Der für Sonntag, 10. Januar, beim Dorfgemeinschaftshaus Grießem angekündigte Gottesdienst wurde durch Beschluss des Kirchenvorstands in die Marienkirche Aerzen verlegt. Angesichts der Wetterlage sei ein Gottesdienst unter den entsprechenden Hygieneregeln besser in der großen frisch restaurierten Kirche durchführbar. Die Kirchengemeinde möchte allerdings so bald als möglich wieder Angebote auf den verschiedenen Dörfern machen, erklärte der Kirchenvorstand. Für diesen Sonntag haben die Mitglieder des Kirchenvorstands allerdings die Hoffnung, dass die Menschen, die gern wieder einmal einen Gottesdienst in Grießem erlebt hätten, sich auf den Weg nach Aerzen in die Kirche machen. Der Gottesdienst wird von Lektor Dr. Ullrich Händchen und Organist Martin Winkler gestaltet.

Die Pubertät ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg erwachsen und selbstständig zu werden: Das war bei Jesus nicht anders. Im Gottesdienst am 10. Januar - 10 Uhr in der Marienkirche - spannt sich der Bogen von Marias Schwangerschaft bis zum pubertären Ausbrechen desssen, der in Bethlehem geboren ist.

Pubertät

... so wie euer Vater barmherzig ist. (Jahreslosung 2021)

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BIS MORGEN – BIS INS NÄCHSTE JAHR

Ich suche den Punkt
am Ende des Satzes,
und gehe da-zwischen –
zwischen den Jahren

Ich warte auf Schnee
und friere,
und halte den Augen:Blick fest,
und schau mich um
zwischen Gestern und Morgen

Und ich schwebe
„zwischen Höhlengängensicherheit und untragbarer Weite“
das Fahrtenbuch im Handschuhfach,
das Navi ohne Akku

Ich suche den Satz
am Ende des Jahres.

Es ist in die Tage gekommen, das Jahr,
war wundertoll trotzdem und auch und ja.

Inmitten der Rauhnächte 
gehe ich weiter
ins wieder Neue
und taste neu in die Weite der Dinge
und lege neu in Gottes Hände
alle Zeit

„Der du die Zeit in Händen hast, Herr, nimm auch dieses Jahres Last und wandle sie in Segen.“

 

Text: Elisabeth Rabe-Wienen - Bild: Heiko Wehrmann...

Mit einem nachweihnachtlichen Krippenspiel überraschten Lektor Ullrich Händchen, Lektorin Karin Rischmüller und Kirchenvorsteher Joachim Storch bei der Abendandacht am Sonntag nach Weihnachten.

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Ullrich Händchen erzählte als Küster des Tempels zur damaligen Zeit, wie Simeon Jahr übers Jahr und Tag für Tag im Eingang saß und auf den Messias wartete. Im Traum sei ihm versprochen worden, dass er den Heiland sehen dürfe, bevor er sterben müsse. Mit Hannah, einer alten Frau, beobachtete der Küster, wie plötzlich ein junges Paar auf den alten Simeon zuging und ihm ihr neugeborenes Kind in den Arm legte. Da stimmte Simeon seinen Lobgesang an:

Herr,
nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren,
wie du gesagt hast;
denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen,
das Heil, das du bereitet hast vor allen Völkern,
ein Licht zur Erleuchtung der Heiden
und zum Preis deines Volkes Israel.

Als Josef und Maria sich  wunderten sich über das, was von ihrem Kind gesagt wurde, segnete Simeon sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: "Siehe, dieser ist dazu bestimmt, dass viele in Israel fallen und viele aufstehen, und ist bestimmt zu einem Zeichen, dem widersprochen wird – und auch durch deine Seele wird ein Schwert dringen –, damit aus vielen Herzen die Gedanken offenbar werden."

Musikalisch mit vielen Weihnachtsliedern begleitete Organist KMD Martin Winkler die Andacht mit dem Krippenspiel, das nicht an der Krippe spielte.

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Wir haben in Aerzen Weihnachten gefeiert und feiern noch: "Ich verkündige euch große Freude". An drei Spielorten, mit vielen Kirchenvorsteher*innen, Musiker*innen, Technikern, Prediger*innen, Lektor*innen und insbesondere vielen ehrenamtlichen Helfer*innen - und auch mit zwei Eselinnen. Allen sei Dank gesagt und hoffentlich haben alle erlebt, was die Botschaft ist, die wir die Weihnachtszeit über am Arm tragen...